Inhaltsverzeichnis
- Das Lebensgefühl Camping und die Realität
- Was bedeutet es, Wohnwagen und Wohnmobile zu beleihen?
- Welche Unterlagen brauchen Sie?
- Wohnwagen und Caravans: Was ist hier anders?
- Beleihungshöhe: Wie viel Geld bekommen Sie tatsächlich?
- Kosten, Zinsen und Gebühren im Überblick
- Sicherheit und Verwahrung Ihres Fahrzeugs
- Warum beleihen statt verkaufen?
- So erreichen Sie uns in München
Das Lebensgefühl Camping und die Realität
Wer einmal mit dem eigenen Wohnmobil an einem See in Südtirol aufgewacht ist, versteht sofort, warum Camping für Millionen Deutsche weit mehr ist als ein Hobby. Freiheit, Spontaneität, Unabhängigkeit. Deshalb stecken viele Eigentümer beträchtliche Summen in Ausstattung, Komfort und Pflege ihres Caravans.
Was viele aber nicht wissen: Rund 1,5 Millionen Wohnmobile und Wohnwagen sind in Deutschland zugelassen, und die meisten stehen mehr als neun Monate im Jahr einfach nur rum. Diese Standzeit lässt sich in bares Geld verwandeln, ohne das Fahrzeug zu verkaufen. Wer Wohnwagen und Wohnmobile beleihen möchte, nutzt den eigenen Sachwert als Sicherheit für einen schnellen Pfandkredit.
Aber das Leben hat seine eigenen Pläne. Manchmal braucht man kurzfristig Geld, sei es für eine unerwartete Rechnung, eine Anzahlung oder eine Gelegenheit, die schlicht nicht warten kann. Die Bank? Zu langsam, zu viel Papierkram. Einen Kredit ohne Schufa zu bekommen ist für viele Menschen ein echtes Problem. Und genau hier kommt eine Möglichkeit ins Spiel, an die die wenigsten denken: das eigene Reisemobil als Pfand einsetzen.
Wohnwagen und Wohnmobile beleihen bedeutet: Liquidität schaffen, ohne Ihr Fahrzeug zu verkaufen. Sie bleiben Eigentümer und holen es nach der Rückzahlung einfach wieder ab.
Was bedeutet es, Wohnwagen und Wohnmobile zu beleihen?
Das Prinzip ist überraschend einfach. Sie bringen Ihr Wohnmobil, Ihren Wohnwagen oder Caravan zu einem Kfz-Pfandhaus und hinterlegen es dort als Sicherheit. Im Gegenzug bekommen Sie einen Barkredit, der sich am aktuellen Marktwert Ihres Fahrzeugs orientiert. Keine Bonitätsprüfung. Kein Schufa-Eintrag. Keine langen Wartezeiten.
Der Pfandkreditvertrag läuft gemäß der Pfandleiherverordnung mindestens drei Monate. Innerhalb dieser Zeit können Sie das Fahrzeug jederzeit auslösen, indem Sie den Kreditbetrag plus angefallene Gebühren zurückzahlen. Auch eine Verlängerung ist möglich. Wird der Vertrag nicht ausgelöst und nicht verlängert, wird das Fahrzeug nach einer zusätzlichen Frist öffentlich versteigert, wobei Ihnen ein etwaiger Mehrerlös zusteht.
Für viele Wohnmobilbesitzer ergibt sich dabei ein kluger Nebeneffekt: Das Fahrzeug steht ohnehin für einen Großteil des Jahres ungenutzt. Wer Wohnwagen und Wohnmobile beleihen will, macht also aus ungenutztem Eigentum eine sofort verfügbare Finanzierungsquelle. So weit, so logisch.
Welche Unterlagen brauchen Sie?
Damit alles reibungslos läuft, sollten Sie folgende Dokumente mitbringen:
- Gültiger Personalausweis oder Reisepass
- Zulassungsbescheinigung Teil I (Kfz-Schein) und Teil II (Kfz-Brief)
- Einen Eigentümernachweis, etwa der Kaufvertrag
- Aktueller TÜV-Bericht
- Fahrzeugschlüssel
- Falls vorhanden: Scheckheft und Reparaturbelege
Ein gepflegtes Scheckheft und dokumentierte Wartungen können sich positiv auf die Bewertung auswirken. Klingt nach einem kleinen Detail, macht in der Praxis aber durchaus einen spürbaren Unterschied bei der Beleihungshöhe.
Beleihungshöhe: Wie viel Geld bekommen Sie tatsächlich im Pfandleihhaus?
Die Kredithöhe liegt üblicherweise bei 50 bis 70 Prozent des geschätzten Marktwertes. Bei einem Wohnmobil mit einem Zeitwert von 20.000 Euro können Sie also mit etwa 10.000 bis 16.000 Euro rechnen.
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Faktor |
Einfluss auf den Beleihungswert |
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Marke und Modell |
Premiummarken wie Hymer, Carthago oder Dethleffs erzielen höhere Werte |
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Baujahr |
Neuere Fahrzeuge werden tendenziell höher bewertet |
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Kilometerstand |
Geringere Laufleistung wirkt sich positiv aus |
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Pflegezustand |
Sichtbare Mängel senken den Wert |
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Sonderausstattung |
Hochwertige Extras können den Beleihungswert steigern |
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Wartungshistorie |
Dokumentierte Wartung stärkt das Vertrauen in den Zustand |
Ehrlich gesagt: Wer sein Wohnmobil oder seinen Wohnwagen gut gepflegt hat, wird hier belohnt. Vernachlässigte Fahrzeuge bringen weniger, das liegt in der Natur der Sache. Wer also plant, Wohnwagen und Wohnmobile beleihen zu lassen, profitiert von regelmäßiger Pflege und lückenloser Dokumentation.
Kosten, Zinsen und Gebühren im Überblick
Ein Pfandkredit ist nicht kostenlos, und es wäre unseriös, das zu verschweigen. Die Kosten setzen sich aus drei Säulen zusammen:
- Zinsen: Gesetzlich auf 1 % pro Monat festgelegt (gemäß Pfandleiherverordnung)
- Gebühren: Bearbeitungs- und Bewertungsgebühren, die je nach Anbieter variieren
- Dazu kommen Standgebühren für die sichere Einlagerung des Fahrzeugs
Die Gesamtkosten hängen stark von der Laufzeit ab. Wer sein Fahrzeug nach vier Wochen wieder auslöst, zahlt deutlich weniger als jemand, der die vollen drei Monate ausschöpft. Vergleichen lohnt sich, und Sie sollten vor Vertragsabschluss immer nach einer transparenten Aufstellung aller Kosten fragen.
Im Vergleich zu einem klassischen Bankkredit sind die Kosten höher, das muss man klar sagen. Dafür entfällt die Bonitätsprüfung, und die Auszahlung erfolgt sofort. Ob sich das im Einzelfall lohnt, ist eine individuelle Abwägung.
Sicherheit und Verwahrung Ihres Fahrzeugs
Eine berechtigte Sorge: Was passiert mit meinem Wohnmobil, während es beim Pfandleihhaus steht?
Seriöse Kfz-Pfandhäuser verwahren Fahrzeuge in gesicherten, oft alarmierten Hallen. Das Fahrzeug ist während der gesamten Standzeit versichert. Auf Wunsch kann das Wohnmobil oder der Caravan auch abgemeldet werden, was Ihnen laufende Versicherungs- und Steuerkosten spart. Ihr Kennzeichen bleibt dabei bis zu zwölf Monate reserviert. Gerade bei einem wertvollen Wohnmobil ist das ein nicht zu unterschätzender Vorteil gegenüber dem heimischen Stellplatz. Wenn Sie zu uns kommen wollen: Ihr Wohnmobil wird während der gesamten Pfandlaufzeit geschützt, diskret und sicher in unseren geschlossenen Hallen gelagert. Auf Wunsch sorgen wir für Batterieerhaltung und regelmäßige Bewegung des Fahrzeugs.
Warum beleihen statt verkaufen?
Der Gedanke, das eigene Reisemobil zu verkaufen, ist nachvollziehbar, wenn das Geld knapp wird. Aber ein Verkauf unter Zeitdruck führt fast immer zu einem schlechteren Preis.
Beleihen bietet stattdessen:
- Sie bleiben Eigentümer Ihres Wohnmobils oder Wohnwagens
- Keine öffentlichen Inserate, diskrete Abwicklung
- Flexible Rücklösung, sobald Sie wieder liquide sind
- Das Fahrzeug, das vielleicht auch emotional besetzt ist, geht Ihnen nicht verloren
Auch für Rentner, die bei der Bank keinen Kredit mehr bekommen, kann die Beleihung des Wohnmobils eine pragmatische Lösung sein. Das Fahrzeug steht ohnehin oft in der Garage, und der Pfandkredit überbrückt finanzielle Engpässe ohne bürokratische Hürden.
Wer sich generell über die Möglichkeiten der Pfandleihe informieren möchte, findet auf unserer Seite zur Pfandleihe alle wichtigen Grundlagen.
So erreichen Sie uns in München
Wenn Sie darüber nachdenken, Wohnwagen und Wohnmobile beleihen zu lassen, sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie unverbindlich und diskret.
1. Pfandleihhaus München
Wasserburger Landstraße 149 81827 München
Telefon: +49 (0) 89 4351 9332
E-Mail: gallus@gallus-handel.de
Auf unserer Leistungsseite finden Sie einen Überblick über alle Wertgegenstände, die wir beleihen. Vom Schmuck über Uhren bis hin zu Fahrzeugen: Wir finden gemeinsam eine Lösung, die zu Ihrer Situation passt.
Ihr Wohnmobil ist mehr als ein Fahrzeug. Es ist ein Vermögenswert, den Sie nutzen können, ohne ihn aufzugeben.

